Heeres- u. Luftn.schule Halle
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Informationen, Beiträge, Artikel zur Heeres- und Luftnachrichtenschule Halle

Ich will  die Materialsammlung auf diesen Seiten gern weiter vervollständigen.
Dabei bin ich aber auf Mithilfe und Zuarbeit angewiesen.
Also, mein Mail-Kasten steht immer offen und für gute Beiträge und Bilder habe ich auch immer noch eine Seite frei. (Auf Wunsch werden die Beiträge auch mit Name und Adresse des Autors eingestellt.)

Heersnachrichtenschule Halle - Informationen, Beiträge, Artikel - Inhaltsübersicht
bulletDie Vorgeschichte
bulletDie Kommandeure der Heeres und Luftnachrichtenschule
bulletDer Baumeister und sein Werk
bulletWeitere Informationen zur Heeres- und Luftnachrichtenschule Halle

 

Vorgeschichte
 
Garnisongeschichte Jüterbog St. Barbara e.V. Garnisongeschichte Jüterbog St. Barbara e.V.  
bulletHome + Links
bulletHome + Verbände, Einheiten, Dienststellen + Deutsche Wehrmacht, Heer, Nachrichtenschulen
  Die Entscheidung für den Sitz einer neuen Schule wurde am 16.04.1934 mit dem Befehl des Chefs der Heeresleitung, Generalleutnant Fritsch, zum Neubau der Heeres- und Luftnachrichtenschule Halle (Saale) (gegen die Stadortvariante Göttingen getroffen).
  Die Heeresnachrichtenschule hatte offiziell bis zum 29. Juli 1935 in Jüterbog ihren Sitz. Generalmajor Ernst Sachs, zuvor in Jüterbog Lehrgangsleiter, war am 01.10.34 Kommandeur der Schule geworden. Das blieb er bis nach dem Umzug, und zwar bis zum 01.10.1936.
   
 

 

Kommandeure der Heeresnachrichtenschule (Heeres- und Luftnachrichtenschule)
   
01.04.1934 - 31.09.1936 Kommandeur der Heeresnachrichtenschule

 Ernst Sachs
 * 24.12.1880 
 
23.08.1956

 Generalmajor
1935 - 31.09.1936 Kommandeur der Heeresnachrichten Lehrgänge
an der Heeresnachrichtenschule

Ludwig Löweneck

 († 15.05.1943)(in Pestenegy)

 Oberstleutnant
 (sp. Generalleutnant)
01.03.1935 - 31.09.1936 Kommandeur der Luftnachrichten Lehrgänge
an der Heeresnachrichtenschule

 Fritz Erdmann
 *
17.01.1891 
 
† 06.05.1937 Lakehurst, New Jersey

 (Oberst) 
01.04.1934 - 15.10.1935 Kommandeur der Nachrichten Lehr- und Versuchs-Abteilung
an der Heeresnachrichtenschule

 Rudolf Schubert
 * 27.09.1890 Stedten bei Erfurt

(sp. Generalleutnant)
   
 
 
   
 

 

Der Baumeister und sein Werk
 
  Dr. Ernst Sagebiel

 Ernst Sagebiel
 * 02.10.1892 
 
05.03.1970

Modell (ca. 1935)
(die Baurealisierung erfolgte nicht in jeder Einzelheit, so wie auf dem Modell abgebildet)

Modell der Heeres- und Luftnachrichtenschule (ca. 1935)
Lageplan zum Gebäudebestand aus dem Jahr 1944
Neubau der Heeres- und Luftnachrichtenschule in Halle Baubeginn  14.10.1934
Fertigstellung der Unterkünfte  01.07.1935
Fertigstellung der Lehrsaalgebäude  Ende Oktober 1935
Richtfest und Übergabe der Schule  21.11.1935
Bauzeit  ca. 340 Tage für 160 Gebäuden mit 1,2 Mio.  m³ umbauter Raum
bullet 65 Gebäude für die Heeresnachrichtenschule
bullet55 Gebäude für die Luftnachrichtenschule
bullet29 Gebäude für die Wohnsiedlung
bullet15 weitere kleine Gebäude
Materialtransporte   40 Waggons pro Tag mit je 15 t Baustoffen,
insgesamt 340 Züge zu je 80 Achsen

1934 war vom Bahnhof Nietleben der HHE (Halle-Hettstedter-Eisenbahn) ein Anschlussgleis für die Schule verlegt worden.

Transporte auf der Baustelle   69.000 Ladungen per Lastwagen
18.000 Ladungen per Pferdefuhrwerk

Bauerbeiter  

zwischen 4.000 bis 8.000
 

 

Weitere Informationen zur Heeres- und Luftnachrichtenschule Halle

 
Nutzung des Geländes in den letzten 70 Jahren
Juli 1935    Eröffnung der Heeres- und Luftnachrichtenschule Halle
  - April 1945  Schließung kurz vor dem Kriegsende
14.04.1945 Juni 1945  Quartier der USA Streitkräfte
   104th Infantry "Timberwolf" Division
   7th Armoured Division
   96th Evacuation Hospital (bis Oktober 1945)
   und eine USAAF Transportgruppe die den Flugplatz benutzte (bis Frühjahr 1946)
Juli 1945    Beginn der Stationierung der sowj. Streitkräfte (27. Gardeschützendivision)
  - 12.07.1991  Abzug der GUS Streitkräfte
Juli 1991   mit der Übernahme des Geländes durch die deutschen Behörden begann die Planung und Vorbereitung für die heutige Nutzung des Komplexes.
     

 

 

General Maerkerplatz und Nachrichtenschule
(Heute Hubertusplatz)

Postkarte
aus dem Jahre
1939

Halle(Saale)

Ansichtskarte - Halle(Saale), 1935, Heeresnachrichtenschule  Ansichtskarte
 
Halle(Saale), 1935, Heeresnachrichtenschule
 Nordseite
Ansichtskarte - Halle(Saale), 1935, Heeres- und Luftnachrichtenschule  Ansichtskarte
 
Halle(Saale), 1935, Heeres- und Luftnachrichtenschule
   
 
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Zusatz/Heer/Nachrichtenverbaende.htm

Ab dem 1. April 1934 wurde aus der Abteilung D der Artillerieschule Jüterbog die Heeresnachrichtenschule Jüterbog als selbständige Einrichtung.
Ein Jahr später wurden die "Luftnachrichtenlehrgänge an der Heeresnachrichtenschule" abgetrennt.

Das Ausbildungswesen der Nachrichten-Truppe
...
Wie oben schon erwähnt, wurden die Nachrichten-Offiziere an der Waffenschule der Artillerie ausgebildet. Erst 1935 wurde auch mit dem Bau einer eigenen Waffenschule begonnen. In Halle wurde eine selbständige "Heeres- und Luftnachrichtenschule" gebaut, die dann am 3. Juni 1935 bezogen wurden konnte. Bis Ende Oktober 1935 waren dann alle Einrichtungen bezugsbereit und an den neuen Standort umgezogen.

   Kommandeur der Schule mit Schul-Stab
        Stab der Heeres-Nachrichten-Lehrgänge
        Stab der Luftwaffen-Lehrgänge
        Nachrichten-Lehr- und Versuchsabteilung
             Fernsprech-Kompanie
             Funk-Kompanie
             Funk-Horch-Kompanie

1936 trennte man die Lehr-Einrichtungen von Luftwaffe und Heer in eine eigene Luftnachrichtenschule und eine Heeresnachrichtenschule.

Zum 1. Oktober 1936 erhielt die Nachrichtentruppe ihre eigene Waffenfarbe.
Statt wie bisher hellbraun wurde nun die zitronengelbe Waffenfarbe eingeführt.
 

http://www.paper.olaf-freier.de/garnhal.htm

Die Garnison Halle (Saale) zwischen 1919 und 1939
...
In Halle war ab 1936 die Luft-Nachrichten-Schule mit zugehörigem Luft-Nachrichten-Versuchs-Regiment, dieses allerdings nur bis zum 1. April 1938, stationiert. Diese Schule hatte eine entscheidende Bedeutung für den Aufbau eines für die Luftwaffe elementar wichtigen Kommunikationssystems. Weiterhin sind in Halle die Luft-Kriegsschule 13 für Offiziere und Fahnenjunker, eine Waffenmeisterschule und eine Feuerwerkerschule der Luftwaffe, sowie das Flak-Regiment 33 nachzuweisen. Halle gehörte mit seinem Territorium zum Luftgaukommando IV in Dresden und zum Luftwaffengruppenkommando 1 bzw. Ost in Berlin.
...
http://www.denkmal.de/sa/halle/index.php?action=req_denkmal&id=1152

KASERNE
erbaut 1936-1937;

ehemalige Heeresluftnachrichtenschule,
monumentale Anlage aus Unterrichts-, Mannschafts-, Kasino-, Werkstatt- und Garagenbauten,
zwei viergeschossige Hauptbauten als Dreiflügelanlagen mit verbindender Pergola um Exerzierplatz gruppiert,
schlichte Putzbauten mit flachen Walmdächern,
Mannschafts- und Offizierswohnhäuser als gartenstadtartiges Ensemble angelegt, bemerkenswert in der Verbindung sachlicher und neoklassizistischer Architekturtendenzen, darin typisch für funktionale Architektur der NS-Zeit; Architekt Ernst Sagebiel

Teilansicht des Hauptgebäudekomplexes
Aufnahme vermutlich aus 1995
(vor der Rekonstruktion)
In Arbeit
Luft- und Heeresnachrichtenschule
1935 - 1945 an der Heideallee

http://www.wth-online.de/geschichte.htm